Donnerstag, 8. Juni 2017

5 schreckliche Dinge, die beim Sport passieren könnten.


Sport ist ja Mord. Wissen wir alle ganz tief in uns drin. Jeder kennt diese Geschichten, die dem Bekannten eines Bekannten von irgendwem passiert sind: Da ist wer vom Laufband gestürzt und war sofort tot. Oder einer ist beim Marathon durch die Ziellinie gelaufen, umgefallen, zack, auch tot. Diese Geschichten fallen mir oft ein, wenn ich gerade auf dem Laufband Intervalle kloppe, mich steile Trailwege hinunterstürze oder mit Ach und Krach die schwere, über meinem Gesicht taumelnde Langhantel in die Verankerung zurückwuchte. Manchmal kommen mir dabei die skurrilsten Dinge in den Sinn, die mir in diesen Momenten passieren könnten.

1. Gefahr durch »TH«
Beim Intervalltraining singe ich gerne leise vor mich hin. Vermutlich, um mich selbst zu motivieren. Das klappt eigentlich ganz gut. Aber neulich hab ich überlegt, was passieren würde, wenn ich gerade beim Aussprechen eines »the« im englischen Songtext stolpern würde (etwa bei 14 km/h), vom Laufband fiele und mir die Zunge abbisse. Ja, ich weiß das klingt bescheuert, aber die Angst rührt vermutlich aus meiner Kinderzeit als eine Mitschülerin von der Sprossenwand fiel und sich die halbe Zunge abgebissen hat (sie konnte gerettet werden).

2. Wurzeln als Stolperfalle
Ich liebe es rasend schnell Hänge im Wald hinunterzurennen und dabei über die Wurzeln zu springen. Tausendmal hab ich mir schon vorgestellt, wie ich eine Wurzel übersehe, stolpere, fliege und mir bei der Landung auf einer anderen Wurzel meine Zähne ausschlage. Schlimm.

3. Platzmangel
Insbesondere nach Feiertagen steigt in mir eine leise Panik beim ersten Squatset mit der Langhantel auf. Verdammt, gleich platzt die Hose, denk ich mir und bin beruhigt, weil es letztlich noch nie passiert ist.

4. Ausrutscher
Ist Euch eigentlich beim Bikram-Yoga je der Gedanke gekommen, Ihr könntet auf Eurem eigenen Schweiß ausrutschen und Euch dabei ernsthaft verletzen? Also mir leider schon. Stellt Euch nur mal die »Triangle Pose« vor, eine Asana bei der ganz leicht das gestreckte Bein wegflutschen kann. Nicht unwahrscheinlich, dass einem dabei eine Sehne reißt oder so was in der Art.

5. Betagte Trainingsgeräte 

Manche mögen den Kopf schütteln, aber ich schwöre auf diesen Bauchtrainer hier. Er ist schon ziemlich alt. Er quietscht wie verrückt. Aber er erfüllt seinen Zweck, auch wenn seine Tage gezählt sind. Immer wenn ich ihn benutze, frage ich mich währenddessen, was passieren würde, wenn einer der Griffe plötzlich abbrechen würde. Genau dann, wenn ich mein ganzes Körpergewicht darauf verlagere. Es könnte so ablaufen: Griff bricht ab, ich verliere die Balance, stürze im besten Fall mit dem Kinn auf den Boden. Mit viel Glück beiße ich mir dabei nicht die Zunge ab und verliere auch keine Zähne.

Bitte lasst mich wissen, dass Ihr ab & an auch solche merkwürdigen Gedanken beim Sport hegt. Dann weiß ich, dass ich nicht ganz abgedreht bin. Danke. Und bitte seid vorsichtig, wenn Ihr Euch das nächste Mal auf die Yogamatte legt – man weiß ja nie!